Pont du Gard

Nächstes Ziel war die Pont du Gard, wo wir in der Nähe auf einem netten, schattigen Campingplatz übernachteten. Der Anblick der Brücke ist überwältigend, und man fragt sich, wie die Römer ohne Unterstützung von Maschinen solche Bauwerke erstellen konnten.

Die Pont du Gard über den Gardon war Teil einer Wasserleitung für die Versorgung von Nîmes.

Unser dann folgender Besuch von Uzès erfolgte, weil es dort einen Winzer gibt, der Stellplätze für Wohnmobile am Rande der Altstadt anbietet. Nebenbei schmeckte auch der dort produzierte Wein sehr gut. Uzès ist die Entdeckung dieser Reise. Eine mittelalterlich anmutende Altstadt mit südfranzösischem Flair, engen Gassen, einem arkadengesäumten Marktplatz und vielen, vielen Platanen. Man kann verstehen, warum Uzès einer der Drehorte des Films „Cyrano von Bergerac“ war.

Leider war Montag und die meisten Restaurants geschlossen, aber wir fanden das „Bec à Vin“ mit einem leckeren Menü.

Frühstücksplatz beim Winzer
der Marktplatz von Uzès

Auf dem Weg zur nächsten Attraktion Südfrankreichs pausierten wir für 2 Tage in La-Roque-sur-Cèze. Hier gab es die Kaskaden der Cèze zu besichtigen. Die ursprünglichen Kaskaden sind jedoch durch eine Staumauer entschärft, die durch Ausschwemmungen geformten Kalksteinfiguren lohnten jedoch den kurzen Anmarsch.

Sehenswert ist auch die „Le Pont Charles Martel“ aus dem 13. Jahrhundert. Ob der Namensgeber, der Großvater Karls des Großen je in La-Roque-sur-Cèze war, ist jedoch nicht nachgewiesen.

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