Kurzbesuch auf Gran Canaria

Wir machten uns sehr früh auf den Weg zur Fähre, um auch bei möglichen Staus auf der Autobahn, die wir zuvor erlebt hatten, pünktlich im Hafen zu sein. Wir waren sogar so pünktlich, dass wir statt mit der gebuchten 12 Uhr Fähre schon mit der 10 Uhr Fähre nach Agaete auf Grand Canaria übersetzen konnten. Die Fährfahrt dauerte zwei Stunden, und wir hatten somit viel Zeit, am Nachmittag die Umgebung von Agaete zu erkunden. Also ging es zunächst zum Leuchtturm von Sardina.

Wir waren nicht die einzigen und wurden wegen unseres deutschen Nummernschildes von einigen Touristen angesprochen. Übernachtet haben wir dann jedoch in Agaete selbst auf einem für Wohnmobile ausgewiesenen Parkplatz mit Sicht auf das Meer und abends auf Santa Cruz auf Teneriffa. Mit Agaete bekamen wir einen ersten sehr guten Eindruck von Gran Canaria.

Blick auf den Hafen von Agaete

Dieser Eindruck vertiefte sich noch, als wir nach einer Fahrt über die spektakuläre Küstenstraße nach Süden die Gemeinde Aldea passierten.

Wir übernachteten an einem einsamen Strand ohne Mobilfunkempfang aber mit Blick auf den Teide.

Hier wollten wir allerdings nicht Sylvester feiern und fuhren nach einer Stippvisite in Puerto Mogan, das völlig überfüllt mit Touristen war, zum Campingplatz El Pinillo in einem engen Tal, ebenfalls ohne Mobilfunkempfang. Dieser Campingplatz, der überwiegend von Dauercampern bewohnt war, präsentierte sich in einem Teil wie ein Kakteengarten.

Hier gefiel es uns sehr gut und wir freuten uns auf das Sylvestermenü im angeschlossenen Restaurant, das dann leider zur großen Enttäuschung wurde. So schlecht hatten wir hier auf den Kanaren noch nicht gegessen. Also tranken wir den obligatorischen Cava in unserem Wohnmobil. Böller oder Raketen gab es nicht.

Sylvesterstimmung

Am Neujahrstag durchquerten wir Grand Canaria von Süd noch Nord und lernten eine einzigartige Gebirgs- und Felsenlandschaft kennen. Viele Panoramen erinnerten uns an den Südwesten der USA.

Am Weg lag auch die Stadt Teror mit ihrer gut erhaltenen Altstadt und der Basilika, die der Inselpatronin Gran Canarias gewidmet ist.

typisch kanarische Holzbalkone
in der Basilika

Am letzten Tag übernachteten wir in der Nähe des Fährterminals, dazu mussten wir die grösste Stadt der kanarischen Inseln durchqueren, hier ging es ziemlich hektisch zu.

Insgesamt hat uns das, was wir von Gran Canaria gesehen haben, gut gefallen, insbesondere der Norden und das Inselinnere. Den Süden mit seinen zubetonierten Berghängen haben wir ausgelassen.

Noch ein Highlight Gran Canarias: Wir haben Diesel für 97,5 Cent getankt.

Heute morgen fuhren wir mit der Fähre nach Fuerteventura.

Blick auf den Hafen von Morro Jable, Fuerteventura

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