Hier überwintert Europa

so glaubt man zumindest, wenn man die gefüllten bis überfüllten Wohnmobilstellplätze an diesem Küstenabschnitt Spaniens sieht. Wir haben von unserem Stellplatz an der Saline mit zahlreichen Stellplätzen telefoniert, um eine Reservierung vorzunehmen, die Antwort war meistens: Ausgebucht bis Ende März. Mit der Wettervorhersage im Hinterkopf planten wir dann, eine etwas größere Strecke nach Norden zu fahren, bis in die Nähe von Valencia. Hier stehen wir nun auf einem Stellplatz, zwar unmittelbar am Strand aber am Rande einer Ferienurbanisation, die zur Zeit einer verlassenen Hochhaussiedlung gleicht. Vereinzelt sieht man Wohnungen mit geöffneten Jalousien, und ein kleiner Supermarkt hat auch geöffnet, das ist es dann aber auch schon. Trotzdem haben wir auf diesem Stellplatz den letzten freien Platz reserviert, und die meisten der Wohnmobil-Bewohner um uns herum scheinen hier länger zu bleiben. Wir bleiben hier 2 Tage, um Wasser zu nehmen, Abwasser abzulassen und die Batterien mal wieder richtig voll zu laden.

Der Weg hierher führte uns über Calpe, einem Ort mit ca. 20000 festen Einwohnern, davon sind die Hälfte keine Spanier. Im Sommer wächst die Bevölkerung auf ca. 200000 Bewohner an. Beim Durchfahren wirkt Calpe wie eine Großstadt, die meisten der Hochhäuser sind um diese Jahreszeit jedoch unbewohnt.

Peñon de Ifach, das Wahrzeichen von Calpe

 

Blick auf Benidorm

 

Lediglich an den felsigen Küstenabschnitten durchquerten wir reizvolle Landschaften.

Wir werden berichten, wie es weiter geht.

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