Monserrat

Monserrat ist katalan und bedeutet soviel wie „zersägter Berg“. Laut einem unserer Reiseführer ist es die zweitwichtigste Sehenswürdigkeit Spaniens nach der Alhambra in Granada.

Wir machten auf der Fahrt dorthin einen Zwischenstopp in San Saturní, dem Hauptort der katalanischen Sektproduktion. Leider waren die Führungen beim Cava-Hersteller Cordoníu an dem Nachmittag schon ausgebucht. Also ließen wir das für eine nächste Spanienfahrt.

Auch dieser Sekt wird in San Saturní hergestellt

 

Der Aufstieg zum in 750 Metern Höhe liegenden Kloster Monserrat ist recht bequem. Man steigt in Monistrol de Monserrat in die Zahnradbahn und läßt sich in ca. 20 Minuten nach oben bringen. Oben angekommen steht man in einer wirklich beispiellosen Kulisse mit „zersägten“ Felsen.

Im Jahr 2025 wird das Kloster 1000 Jahre alt, das derzeitige Gebäude, das auch eine Basilika umschließt, ist jedoch viel jünger und wirkt recht modern. Uns gefiel es hier sehr gut, am schönsten ist es wahrscheinlich, wenn man oben übernachtet und den Ort ohne den selbst jetzt in der Nebensaison schon sehr großen, touristischen Trubel genießen kann.

Die Basilika

 

„Unsere liebe Frau von Montserrat“

 

Wir übernachteten mit anderen Wohnmobilen auf dem großen Busparkplatz vor der Talstation der Zahnradbahn, die Kameraüberwachung verschafft das nötige Sicherheitsgefühl. Während unseres Aufenthalts standen maximal 6-7 Busse gleichzeitig auf dem Parkplatz. Wie es oben auf dem Berg zugehen muss, wenn alle 40-50 Plätze mit Bussen belegt sind, übersteigt unsere Vorstellungskraft.

Die weitere Fahrt führte uns dann sehr spontan über den 1513 Meter hohen Col d’Ares direkt nach Gruissan in Frankreich.

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