{"id":6097,"date":"2025-05-25T12:08:16","date_gmt":"2025-05-25T12:08:16","guid":{"rendered":"https:\/\/sy-wega.de\/?p=6097"},"modified":"2025-05-25T12:19:14","modified_gmt":"2025-05-25T12:19:14","slug":"der-lange-weg-zum-schwarzen-meer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-wega.de\/?p=6097","title":{"rendered":"Der lange Weg zum Schwarzen Meer"},"content":{"rendered":"\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen fuhren wir weiter und passierten bei Bratislava die slowakische Grenze. Da die Stellplatzsituation hier nicht ganz so einfach ist, beschlossen wir, m\u00f6glichst z\u00fcgig bis in die N\u00e4he der ungarischen Grenze zu fahren. M\u00f6glichst z\u00fcgig hei\u00dft in der Slowakei, sich haupts\u00e4chlich auf m\u00e4\u00dfigen bis schlechten Landstra\u00dfen nicht besonders schnell fortzubewegen. Der Stra\u00dfenzustand ist hier deutlich schlechter als in Tschechien.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende eines langen Fahrtages erreichten wir das in einer idyllischen Mittelgebirgslandschaft liegende Lazy Camp, die Aussteigeridylle eines holl\u00e4ndischen Paares. Hier, in der N\u00e4he von Krupina haben sich die beiden nach jahrelanger Arbeit in der Entwicklungshilfe vor ca. 10 Jahren einen sehr einsam liegenden Hof mit viel Land gekauft und eine Camper- und Tieridylle aufgebaut. Im Sommer bekommt man nur mit Voranmeldung einen Platz, nun waren wir allerdings fast die einzigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann ging es f\u00fcr uns weiter in Richtung Ungarn, wir passierten bei Miskolc die ungarische Grenze. Obwohl wir eigentlich sehr gern in Ungarn sind und viele, viele sch\u00f6ne Erinnerungen an das Land haben, wollten wir den Aufenthalt dort aus naheliegenden Gr\u00fcnden m\u00f6glichst kurz halten und steuerten das an der rum\u00e4nischen Grenze liegende Thermal\u00f6rtchen Beretty\u00f3\u00fajfalu an. Obwohl der Hallenbereich des Bades sehr neu und modern gestaltet ist, f\u00fchlten wir uns sehr an Ungarn vor 35 Jahren erinnert. Die Umgebung des Bades sah aus wie die Thermalb\u00e4der, die wir aus S\u00fcdungarn vor vielen Jahren kennen. Dennoch genossen wir es hier sehr, waren t\u00e4glich mehrfach im wirklich sehr angenehmen warmen Wasser, a\u00dfen endlich mal wieder Langos und blieben zwei Tage.<\/p>\n\n\n\n<p>Danach fuhren wir \u00fcber die rum\u00e4nische Grenze und verbrachten die erste Nacht auf der Wiese eines Thermalfreibads. Hier war das Wetter allerdings so schlecht, dass wir auf ein Bad verzichteten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/IMG_0957-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6101\" srcset=\"https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/IMG_0957-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/IMG_0957-300x225.jpeg 300w, https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/IMG_0957-768x576.jpeg 768w, https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/IMG_0957-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/IMG_0957-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Das 37\u00b0 Becken am Morgen<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>\u00dcberhaupt das Wetter: Seit der Slowakei ist es regnerisch, bew\u00f6lkt und relativ k\u00fchl. Ein Blick auf die weiteren Aussichten verhie\u00df nichts Gutes, wir warfen unsere Pl\u00e4ne \u00fcber den Haufen und beschlossen, wenigstens ins Warme zu fahren, also ans Schwarze Meer. Die kapp 1000 km bew\u00e4ltigten wir mit zwei \u00dcbernachtungen, die erste bei Alba Iulia. Die dann folgende Etappe bis in die N\u00e4he von Pite\u015fti war die bisher unangenehmste. Nach fast 100 entspannten Autobahnkilometern w\u00e4lzte sich der gesamte Verkehr durch das enge Tal des Flusses Olt. Unmengen von LKW, alle, die aus Nordosten kommend Richtung Bukarest fahren, m\u00fcssen dieses fast 100 km lange Nadel\u00f6hr mit Serpentinen passieren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"534\" src=\"https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/20250523103558_001244.MP4_45.48489824.294323@2m29.06s-1024x534.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6098\" srcset=\"https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/20250523103558_001244.MP4_45.48489824.294323@2m29.06s-1024x534.jpg 1024w, https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/20250523103558_001244.MP4_45.48489824.294323@2m29.06s-300x157.jpg 300w, https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/20250523103558_001244.MP4_45.48489824.294323@2m29.06s-768x401.jpg 768w, https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/20250523103558_001244.MP4_45.48489824.294323@2m29.06s-1536x801.jpg 1536w, https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/20250523103558_001244.MP4_45.48489824.294323@2m29.06s.jpg 1844w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Durch das Tal des OLT<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wir waren am Ende ziemlich genervt und verbrachten die Nacht an einem idyllischen Stausee des Arges bei Pite\u015fti. Abends bekamen wir noch eine Unwetterwarnung auf unsere Handys geschickt, wo vor Sturm mit starkem Hagel gewarnt wurde. Der Aufenthalt im Freien sollte vermieden werden\u2026.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/IMG_0958-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6102\" srcset=\"https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/IMG_0958-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/IMG_0958-300x225.jpeg 300w, https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/IMG_0958-768x576.jpeg 768w, https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/IMG_0958-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/IMG_0958-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Aber bis auf ein kr\u00e4ftiges n\u00e4chtliches Gewitter mit viel Regen war alles gut, und wir konnten unsere Fahrt am n\u00e4chsten Morgen ausschlie\u00dflich auf Autobahnen bis ans Meer fortsetzten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"491\" src=\"https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/20250524122536_001380.MP4_44.38175627.852833@5m28.86s-1024x491.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6099\" srcset=\"https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/20250524122536_001380.MP4_44.38175627.852833@5m28.86s-1024x491.jpg 1024w, https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/20250524122536_001380.MP4_44.38175627.852833@5m28.86s-300x144.jpg 300w, https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/20250524122536_001380.MP4_44.38175627.852833@5m28.86s-768x368.jpg 768w, https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/20250524122536_001380.MP4_44.38175627.852833@5m28.86s-1536x736.jpg 1536w, https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/20250524122536_001380.MP4_44.38175627.852833@5m28.86s.jpg 2004w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Auf der Donaubr\u00fccke bei Constanta<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der angestrebte Stellplatz direkt am Strand gefiel uns \u00fcberhaupt nicht. Wir h\u00e4tten dort alleine zwischen zur Zeit unbenutzten Kiosken und Fastfood-Buden gestanden. Nun stehen wir im Hinterland bei warmen Temperaturen auf dem Platz einer unglaublich netten Rum\u00e4nin, die uns gestern sehr freundlich empfangen hat, obwohl der Platz eigentlich noch geschlossen ist. Sie m\u00f6ge die Deutschen, ihr Sohn habe in M\u00fcnchen studiert, wir seien ihre pers\u00f6nlichen G\u00e4ste. Sie beschenkte uns reichlich mit selbstgemachtem K\u00e4sestrudel, Yoghurt, Wasser und Bier. Wir haben lange mit ihr zusammengesessen und \u00fcber die politische Situation in Rum\u00e4nien und der Ukraine gesprochen.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am n\u00e4chsten Morgen fuhren wir weiter und passierten bei Bratislava die slowakische Grenze. Da die Stellplatzsituation hier nicht ganz so einfach ist, beschlossen wir, m\u00f6glichst z\u00fcgig bis in die N\u00e4he der ungarischen Grenze zu fahren. 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