{"id":1467,"date":"2018-06-29T20:18:45","date_gmt":"2018-06-29T20:18:45","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-wega.de\/?p=1467"},"modified":"2018-08-14T13:44:44","modified_gmt":"2018-08-14T13:44:44","slug":"causeway-costal-road","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-wega.de\/?p=1467","title":{"rendered":"Causeway Costal Road"},"content":{"rendered":"<p>Am gestrigen Tag, unserem vorletzten in Irland, absolvierten wir ein enges Touristenprogramm. Wir begannen mit einem Besuch des Giant\u2019s Causeway, der gr\u00f6\u00dften Sehensw\u00fcrdigkeit Nordirlands und Weltkulturerbe. An diesem K\u00fcstenabschnitt ragen ca. 40.000 Basalts\u00e4ulen aus dem Meer. Sie sind aus vielen kleinen St\u00fccken zusammengesetzt, liegen eng beieinander und die meisten von ihnen sind sechseckig.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/P6280334.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-1462\" src=\"http:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/P6280334-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"690\" height=\"518\" srcset=\"https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/P6280334.jpg 1024w, https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/P6280334-300x225.jpg 300w, https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/P6280334-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 690px) 100vw, 690px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/P6280325.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-1463\" src=\"http:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/P6280325-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"690\" height=\"518\" srcset=\"https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/P6280325.jpg 1024w, https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/P6280325-300x225.jpg 300w, https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/P6280325-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 690px) 100vw, 690px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Danach ging es z\u00fcgig weiter nach Bushmills, wo wir die gleichnamige Whiskeybrennerei besichtigten, viele interessante Dinge erfuhren und eine kleine Whiskeyprobe absolvierten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/DSCN9293.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1461\" src=\"http:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/DSCN9293-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"690\" height=\"518\" srcset=\"https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/DSCN9293.jpg 1024w, https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/DSCN9293-300x225.jpg 300w, https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/DSCN9293-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 690px) 100vw, 690px\" \/><\/a><\/p>\n<p>N\u00e4chster Programmpunkt war Dark Hedges, eine beeindruckende Buchenallee mit \u00fcber 200 Jahre alten B\u00e4umen. Von da an waren wir auf den Spuren der Kultserie \u201eGame of Thrones\u201c, die an vielen Orten in Nordirland gedreht wurde, unter anderem in Dark Hedges.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/DSCN9302.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1460\" src=\"http:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/DSCN9302-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"690\" height=\"518\" srcset=\"https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/DSCN9302.jpg 1024w, https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/DSCN9302-300x225.jpg 300w, https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/DSCN9302-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 690px) 100vw, 690px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Schlie\u00dflich fuhren wir nach Carrick-a-Rede, hier ist eine wundersch\u00f6ne Steilk\u00fcste mit ber\u00fchmter H\u00e4ngebr\u00fccke. Wir fanden einen tollen, von einem Iren empfohlenen Stellplatz in einer Art Steinbruch auf einem Hochplateau mit unglaublichen Ausblicken auf die K\u00fcste und bis nach Schottland. Auch dies war ein Drehort f\u00fcr \u201eGame of Thrones\u201c, wir konnten sogar Ausflugsbusse beobachten, aus denen Leute stiegen, die sich kost\u00fcmiert vor bestimmten Felsen fotografierten. Wir verbrachten hier mit einem belgischen und einem holl\u00e4ndischen Wohnmobil eine ruhige Nacht.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/DSCN9311.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1459\" src=\"http:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/DSCN9311-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"690\" height=\"518\" srcset=\"https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/DSCN9311.jpg 1024w, https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/DSCN9311-300x225.jpg 300w, https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/DSCN9311-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 690px) 100vw, 690px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Im Hintergrund unser n\u00e4chstes Ziel: Schottland<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/P6280350.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-1458\" src=\"http:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/P6280350-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"690\" height=\"518\" srcset=\"https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/P6280350.jpg 1024w, https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/P6280350-300x225.jpg 300w, https:\/\/sy-wega.de\/wp-content\/uploads\/P6280350-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 690px) 100vw, 690px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nun stehen wir in Larne in der N\u00e4he des F\u00e4hrhafens und warten auf unsere Nachtf\u00e4hre nach Schottland.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach mehr als drei Wochen in Irland ist es Zeit f\u00fcr eine kleine Nachbetrachtung. Ohne den Anspruch auf Objektivit\u00e4t oder Vollst\u00e4ndigkeit sind hierbei folgende Punkte f\u00fcr uns besonders erw\u00e4hnenswert.<\/p>\n<p><b>Die Iren<\/b><\/p>\n<p>Wir haben ausnahmslos nur nette, freundliche Leute getroffen. Hier gr\u00fc\u00dft jeder mit einem \u201eHau ja hu?\u201c (irisch f\u00fcr \u201eHow do you do?\u201c) oder \u201eHello!&#8220;, fast jeder ist interessiert daran, woher man kommt und wie es einem gef\u00e4llt. Von einem Stellplatznachbarn wurden wir sogar per Handschlag mit den Worten: \u201eNice to have you here in Ireland!\u201c begr\u00fc\u00dft. Man merkt, dass dieser freundliche Umgang von Herzen kommt.<\/p>\n<p><b>Die Landschaft<\/b><\/p>\n<p>Unsere Bilder haben schon viel erz\u00e4hlt. Es ist unglaublich gr\u00fcn, spektakul\u00e4r, dann wieder sanft, abwechslungsreich und einfach sch\u00f6n. Obwohl im S\u00fcden die bekannteren landschaftlichen H\u00f6hepunkte liegen, hat uns der Norden besser gefallen. Unser Favorit ist hierbei die Grafschaft Donegal mit dem gleichnamigen netten, kleinen St\u00e4dtchen.<\/p>\n<p><b>Das Wetter<\/b><\/p>\n<p>Wir haben wohl sehr viel Gl\u00fcck gehabt. In der ersten Woche schien fast durchgehend die Sonne bei Temperaturen um 20 Grad, in der zweiten Woche hatten wir zwei ausgesprochen schlechte Tage, an den anderen war das Wetter gemischt. Die dritte Woche erfreute uns mit strahlendem Sonnenschein bei zum Teil mehr als 25 Grad. Die Iren freuen sich \u00fcber dieses Wetter unglaublich. Jeder erw\u00e4hnt es, die Nacht wird wie in Skandinavien besonders am Wochenende zum Tag, und der allgegenw\u00e4rtige Gru\u00df wird immer durch eine Bemerkung \u00fcber das Wetter erg\u00e4nzt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>Die Stra\u00dfen<\/b><\/p>\n<p>Irische Stra\u00dfen sind oft schmal, das bedeutet, dass h\u00e4ufig knapp zwei PKW aber gewiss nicht zwei Wohnmobile oder \u00e4hnlich gro\u00dfe Autos aneinander vorbei passen. F\u00fcr diese F\u00e4lle gibt es zahlreiche Ausweichstellen, auf die dann eines der Fahrzeuge f\u00e4hrt. Da die Iren aber wirklich umsichtig, vorausschauend und eher abwartend fahren, ist das im Regelfall kein Problem. Sie kennen ihre Stra\u00dfen und haben uns durch manche Engstelle gelotst. An die Stra\u00dfenqualit\u00e4t haben wir uns mit der Zeit gew\u00f6hnt. Bei uns w\u00fcrde der Hinweis auf Bodenwellen wohl ein sehr h\u00e4ufiges Zeichen sein.<\/p>\n<p><b>Das M\u00fcllsystem in der Republik Irland<\/b><\/p>\n<p>Wir haben es im Prinzip nicht verstanden, und es ist das Einzige, das wir als wirklich negativ empfunden haben. Es gibt keine \u00f6ffentlichen M\u00fclleimer, nicht im Park, nicht auf Picknickpl\u00e4tzen, sogar auf manchen Stellpl\u00e4tzen wird man aufgefordert, seinen M\u00fcll mit nach Hause zu nehmen. Daf\u00fcr gibt es ab und zu M\u00fcllcontainer, in die man seinen Abfall sortiert nach den auch bei uns \u00fcblichen Kriterien werfen kann. Es ist immer ein Kleidercontainer dabei, aber nie ein Beh\u00e4ltnis f\u00fcr Restm\u00fcll. Die Pl\u00e4tze werden immer durch Kameras \u00fcberwacht, drakonische Strafen f\u00fcr M\u00fcllvergehen, also besonders f\u00fcr die Entsorgung von Hausm\u00fcll, werden angedroht. Wir haben herausgefunden, dass die M\u00fcllabfuhr hier von privaten Anbietern erledigt wird, mit denen die Haushalte individuelle Vertr\u00e4ge schlie\u00dfen k\u00f6nnen, also in etwa wie bei uns im Telefonbereich. Die Preise sind wohl sehr hoch, viele Iren haben deshalb keinen Vertrag, trennen ihren M\u00fcll akribisch und bringen ihren Hausm\u00fcll selbst zum M\u00fcllplatz. F\u00fcr uns als fahrendes Volk ist das nat\u00fcrlich ziemlich schwierig, wir sind teilweise tagelang mit vollen M\u00fcllbeuteln spazieren gefahren. Beeindruckt hat uns, dass man trotz dieser Regelung keine wilden M\u00fcllkippen sieht und auch kaum M\u00fcll herumliegt. In Nordirland wird wie bei uns entsorgt.<\/p>\n<p>Insgesamt haben wir die Zeit in Irland sehr genossen. Wir haben viel erlebt, viel gesehen und vieles nicht gesehen. Es ist noch eine Menge f\u00fcr weitere Reisen \u00fcbrig geblieben!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am gestrigen Tag, unserem vorletzten in Irland, absolvierten wir ein enges Touristenprogramm. Wir begannen mit einem Besuch des Giant\u2019s Causeway, der gr\u00f6\u00dften Sehensw\u00fcrdigkeit Nordirlands und Weltkulturerbe. An diesem K\u00fcstenabschnitt ragen ca. 40.000 Basalts\u00e4ulen aus dem Meer. Sie sind aus vielen kleinen St\u00fccken zusammengesetzt, liegen eng beieinander und die meisten von ihnen sind sechseckig. 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